Sicherlich ist ein Akku-Rasenmäher vorrangig für kleinere Rasenflächen geeignet. Wenn man beim Mähen ein paar einfache Hinweise berücksichtigt, lässt sich aber immer noch ein wenig mehr aus der Akkuladung herausholen.

Der Zustand der Grasfläche

Ein Faktor, der die Akkulaufzeit beeinflusst, ist die Beschaffenheit der Rasenoberfläche. Hierbei macht es einen Unterschied, ob es sich um einen gepflegten gleichmäßigen Rasen oder eine verwilderte Wiese handelt. Bei hohem Grasstand verbraucht der Rasenmäher mehr Energie, um die Halme auf eine angemessene Kürze zu bringen. Bei einem gepflegten Rasen benötigt der Rasenmäher weniger Leistung. Lassen Sie Ihren Rasen deshalb nicht zu lange wachsen und mähen Sie ihn in kürzeren Intervallen.

Weiterhin macht es einen Unterschied, ob der Garten oberflächenversiegelt oder vertikuliert ist. Im ersten Fall ist der Rasen mit einer wachstumshemmenden Schicht bedeckt. Sie verhindert das Eindringen von Dünger, Wasser und Sauerstoff. Das kann das Mähen erheblich erschweren und den Mäher stärker beanspruchen. Vertikulierte Rasenflächen lassen sich hingegen leichter mähen, sie sind leichter, luftiger und dichter. Hierzu ritzt man die Grasnarbe zweimal jährlich 2 Zentimeter tief ein. Die Ausdünnung sorgt für einen kräftigeren Wuchs, der besser gemäht werden kann.

Mit der richtigen Technik mähen

Am besten mäht man seinen Garten streifenweise. So nutzt man die Schnittbreite des Rasenmähers am effizientesten aus. Hierbei ist darauf zu achten, dass man mit der neuen Spur nicht über die bereits gemähte Fläche fährt. Bei einem Garten von 40 Meter Länge summiert sich sonst schnell eine größere doppelt gemähte Fläche. Weiterhin sollte der Akku-Rasenmäher beim Wenden nicht ausgeschaltet werden. Für das Abbremsen der Messer benötigt der Mäher nämlich zusätzliche Energie vom Akku.