Ehe man seinen Akku-Rasenmäher über dem Winter im Schuppen verstaut, sollte man einige Pflegemaßnahmen ergreifen. So stellt man sich sicher, dass er im Sommer des nächsten Jahres wieder von Anfang an einwandfrei läuft.

Den Akku nicht vergessen!

Nutzt man einen Rasenmäher, der mit einem Elektrostarter ausgestattet ist, muss man vor der Winterpause unbedingt den Akku abklemmen. Auf diese Weise verhindert man, dass er sich während der Winterzeit entlädt. Vor und nach der Mähsaison sollte man die Batterie für ca. 24 Stunden aufladen. Es ist egal, ob dies nach oder vor dem Ausbau geschieht. Beim Ausbau ist darauf zu achten, dass die Steckverbindung zum Kabelbaum getrennt wird.

Die richtige Pflege des Akkus über den Winter

Der Akku ist der empfindlichste Teil des Rasenmähers. Seiner Pflege ist dementsprechend viel Aufmerksamkeit zu schenken. Während des Winters sind die Akkus unbedingt frostfrei aufzubewahren. Sind sie über längere Zeit Minusgraden ausgesetzt, verkürzt das ihre Lebensdauer. Idealerweise lagert man sie bei Temperaturen zwischen 5 und 15°C.

Wie der Ladestand vor der Winterpause aussehen sollte, hängt von der Art des Akkus ab. Bei einem Nickel-Cadmium-Akku ist es unproblematisch, ihn über mehrere Monate in entladenem Zustand zu lassen. Wenn man sie irgendwann wieder benutzt, erreichen sie ihre volle Kapazität allerdings erst nach mehreren Ladezyklen wieder. Akkus mit Bleisäure und Nickel-Metallhydrid (NiMH) sollten vor der Einwinterung einmal komplett aufgeladen werden. Benutzt man sie länger als drei Monate nicht, sollte man sie zwischendurch einmal aufladen.

Bei Lithium-Ionen-Akkus ist das alles wesentlich einfacher. Die Akkus entladen sich praktisch nicht selbst. Dadurch ist es möglich, sie bis zu zwei Jahre lang aufzubewahren, ohne dass die Kapazität sinkt.