Akku

Die meisten Hersteller vertrauen auf Lithium-Ionen-Akkus mit 36 Volt. Damit lässt sich höheres Gras zwar schneiden, an die Leistung eines Benzinmähers kommen die Geräte allerdings nicht heran. Vorteile sind allerdings das leichtere Anlassen und das Wegfallen eines störenden Stromkabels.

Funktionsweise eines Akkus

Im Innern eines Akkus wirken elektrische und chemische Energien. Während die elektrische Energie beim Aufladen in chemische umgewandelt wird, verläuft der Vorgang beim Entladen genau umgekehrt. Die wichtigsten Kenngrößen des Akkus sind der Wirkungsgrad, die Energiedichte und die Nennspannung.

Für mobile Geräte wie Rasenmäher ist eine hohe Energiedichte wichtig. Je höher sie ist, umso mehr Energie kann auf kleiner Fläche gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, dass der Rasenmäher möglichst leicht und handlich bleibt. Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis der Aufladeenergie zu der verfügbaren Energie an. Da dabei immer wieder aufs Neue Wärme entsteht, nimmt der Wirkungsgrad mit der Zeit ab.

Am beliebtesten sind Lithium-Ionen-Akkus, da sich hier Energiedichten von bis zu 120-210 Wh/kg und Ladewirkungsgrade von mehr als 70 Prozent realisieren lassen.

Nachteile der Akku-Technologie

Bei allen Vorteilen, durch die sich die Rasenmäher-Akkus auszeichnen, unterliegen sie auch Grenzen. Ehe man sich für ein Modell entscheidet, wägt man deshalb ab, ob die Geräte für den eigenen Bedarf ausreichend sind oder ob man eine andere Lösung benötigt. Zu den größten Nachteilen der Akku-Technologie gehören:

  • Der relativ hohe Preis: Gegenüber herkömmlichen Rasenmähern mit Netz- oder Benzinbetrieb sind Akku-Rasenmäher verhältnismäßig teuer. Vor der Auswahl ist zu prüfen, ob sich die höheren Anschaffungskosten bei häufigem Gebrauch wieder amortisieren.
  • Die begrenzte Kapazität: Die Kapazität aller Akkus ist begrenzt. Somit gibt es bei der Laufzeit Einschränkungen. Will man eine Rasenfläche von mehr als 120 m² mähen, empfiehlt sich daher die Anschaffung eines zweiten Akkus.
  • Die geringe Motorleistung: Akkubetriebene Rasenmäher kommen noch immer nicht an die Leistung benzinbetriebener Rasenmäher heran. Besonders stark macht sich dies bei nassem und hohem Gras bemerkbar. Auch bei niedrigen Schnitthöhen kommen die Geräte schnell an ihre Grenzen.